Auftaktveranstaltung in Nürtingen besucht

Auftaktveranstaltung in Nürtingen

Das Projekt Diakonat wird immer konkreter. Eine Welzheimer Delegation besuchte die Auftaktveranstaltung in Nürtingen.

Martin Friz, Gerhard Kaiser, Daniela Röhrle, Nicole Heß, Schuldekan Hans-Jörg Samrock und Markus Eckert haben die Auftaktveranstaltung des Projektes "Diakonat neu gedacht - neu gelebt" besucht. Damit waren sie sicher die größte Gruppe eines Ortes, der den Zuschlag für die finanziellen Mittel von der Landeskirche bekommen hat.

Bei dieser Veranstaltung wurden über die verschiedenen Projektideen in der Landeskirche berichtet. Durch die Ausschreibung entstand ein bunter Strauß an diakonischen Ideen, bei denen es sowohl um die Arbeit mit Demenzkranken, um die Arbeit in einem schwierigen sozialen Umgebung oder eben um die Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendarbeit geht.
Im Projekt "Diakonat neu gedacht - neu gelebt" geht es um mehr als, dass Welzheim wieder eine Diakonin hat. Das Projekt dauert fünf Jahre und möchte neue Perspektiven für das Amt des Diakonats eröffnen. Einmalig in Deutschland ist deshalb, dass das Projekt wissenschaftlich von der Fachhochschule Ludwigsburg begleitet wird. Ein zusätzlicher Aufwand für die Amtsinhaberin Nicole Heß, der aber dazu dient die Arbeit von Diakonen zu erleichtern
Somit wird die neue Diakonin Nicole Heß zu einer Vorreiterin für das Verständnis ihres Berufsstandes.
In Nürtingen hielt unter anderem Dr. Thomas Zippert vom hessischen Diakoniezentrum Hefata einen Vortrag. Er und die ganze Evangelischen Kirche in Deutschland, so sagt er, schauen mit Neid auf die guten Ideen und ihre gelungene Umsetzung. Er sagte "Von Württemberg lernen, heißt..." mit einem schmunzeln vollendete er den Satz nicht und beließ er es bei dieser Anmerkung.